Der Kultfilm „The Sound of Music" feierte weltweit Erfolge. Doch mit der Neuauflage „Die Familie Trapp - Ein Leben für die Musik", produziert von ATV-Eigentümer Herbert G. Kloiber und seinem langjährigen Produktionschef Rikolt von Gagern, rücken statt Klischees Emotionen in den Vordergrund. ATV zeigt in einer Reportage die historischen Hintergründe der Familie Trapp und begleitet Schauspieler und Film-Crew bei ihrer Arbeit.

Mehr als 300.000 Touristen aus dem angloamerikanischen und asiatischen Raum kommen jährlich nach Salzburg, um sich die historischen Originalschauplätze von „The Sound of Music“ anzusehen. Doch das einst gezeichnete Bild der Familiengeschichte, das vor allem außerhalb Österreichs große Erfolge feierte, entsprach nicht der Realität. 50 Jahre nach dem Welterfolg von „The Sound of Music“ wurde deshalb die Geschichte der weltberühmten Familie unter der Regie von Ben Verbong neu verfilmt. Als Grundlage dienten die Memoiren von Tochter Agathe von Trapp.

Die Produktion der Neuauflage liegt bei Clasart Film- und Fernsehproduktion München in Zusammenarbeit mit Concorde Media Wien und dem ORF. Die Kinoauswertung in Österreich übernimmt Constantin Film Wien. Die Filmemacher haben sich nicht nur vorgenommen, die berührende Story der Trapps nun auch in Österreich bekannt zu machen, der Streifen ist auch historisch geladen: „Es geht um das Aufkommen des Nationalsozialismus in den 1930er Jahren, also es ist ein sehr, sehr emotionaler Film geworden“, so Produzent Herbert G. Kloiber.

„ATV Die Reportage“ blickt nun hinter die Kulissen: Schauspieler und Filmemacher gewähren exklusive Einblicke in ihre Arbeit. In den Interviews spricht Yvonne Catterfeld über ihre Rolle der Maria von Trapp, die sie als starke und zugleich soziale Frau zeigt, welche in jungen Jahren den Baron heiratet und die Aufgabe der Stiefmutter für sieben Kinder übernimmt. Annette Dasch, als Lotte Lehmann in dem Film zu sehen, die sich der Familie nach dem Geldverlust annimmt, zog sogar für die Schauspielrolle ins Trapp-Haus ein. Außerdem erzählt Cornelius Obonya im Interview, dass es ihm bei dem neuen Film vor allem wichtig sei, zu zeigen „wie leicht und schnell es geht, dass ein Leben durch politische Umstände aufgelöst wird“. „ATV Die Reportage“ spricht zudem mit Matthew Macfadyen (Baron Trapp), dem einstigen Regieassistenten Georg Steinitz und mit Produzent Dr. Herbert G. Kloiber. Aber auch die Familienmitglieder selbst kommen zu Wort, darunter Johannes von Trapp. Gewährt werden Einblicke in die früheren und heutigen Dreharbeiten, die in die Trapp-Villa nach Salzburg und das Martinschlössl in Klosterneuburg führen.